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Professioneller Hersteller von Formen für Kunststoffrohrverbindungen mit 20 Jahren Erfahrung – Spark Mould

Schnellkupplungsmutterform mit zweistufigem, zusammenklappbarem Kernformmechanismus im festen Formteil 1
Schnellkupplungsmutterform mit zweistufigem, zusammenklappbarem Kernformmechanismus im festen Formteil 2
Schnellkupplungsmutterform mit zweistufigem, zusammenklappbarem Kernformmechanismus im festen Formteil 3
Schnellkupplungsmutterform mit zweistufigem, zusammenklappbarem Kernformmechanismus im festen Formteil 4
Schnellkupplungsmutterform mit zweistufigem, zusammenklappbarem Kernformmechanismus im festen Formteil 1
Schnellkupplungsmutterform mit zweistufigem, zusammenklappbarem Kernformmechanismus im festen Formteil 2
Schnellkupplungsmutterform mit zweistufigem, zusammenklappbarem Kernformmechanismus im festen Formteil 3
Schnellkupplungsmutterform mit zweistufigem, zusammenklappbarem Kernformmechanismus im festen Formteil 4

Schnellkupplungsmutterform mit zweistufigem, zusammenklappbarem Kernformmechanismus im festen Formteil

Um die extremen räumlichen Einschränkungen einer 41-mm-Schnellkupplungsmutter zu überwinden, entwickelte Spark Mould ein hochkomplexes Zweikavitäten-Spritzgießwerkzeug. Dieses verfügt über einen zweistufig sequenziell zusammenklappbaren Kern in der festen Hälfte (Kavitätenseite) und einen integrierten automatischen Entschraubmechanismus in der beweglichen Hälfte (Kernseite). Diese fortschrittliche Werkzeugarchitektur löst die kinematische Interferenz tiefer O-Ring-Nuten und ermöglicht gleichzeitig ein vollautomatisches, beschädigungsfreies Lösen des Gewindes. Damit setzt sie neue Maßstäbe in der Fertigung von Hochleistungs-Fluidverbindern.
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    Projekthintergrund & Geometrische Herausforderungen

    In der Fluidtechnik und Pneumatik hängt die Zuverlässigkeit von Schnellverbindern maßgeblich von der Maßgenauigkeit ihrer internen Dichtungs- und Befestigungselemente ab. Ein führender US-amerikanischer Hersteller von Schnellverbindern beauftragte uns mit der Entwicklung einer Form für eine wichtige Kunststoffmutter.

    Die Geometrie des Produkts stellte einen gravierenden technischen Widerspruch dar:

    • An einem Ende befindet sich eine tiefe, 360 Grad umfassende innere Ringnut zur Aufnahme eines Hochdruck-O-Rings.
    • Das gegenüberliegende Ende erfordert hochfeste Innengewinde für die Montage.
    • Die entscheidende Einschränkung: Der effektive Innendurchmesser der Mutter beträgt nur 41 mm.

    In einem so beengten Raum kann ein herkömmliches einstufiges, zusammenklappbares Kern- oder Hebesystem nicht genügend seitlichen Rückzugshub gewährleisten, um die tiefe O-Ring-Nut zu überwinden, ohne die Mittelachse zu beeinträchtigen.

     Schnittansicht der Schnellverbindermuttern
     Zweikammer-Kolbenmechanismus
     2-stufiger, zusammenklappbarer Kernformmechanismus

    Technische Innovation I: Zweistufig zusammenklappbarer Kern in der festen Hälfte

    Um innerhalb der strengen 41-mm-Grenze einen ausreichenden radialen Zusammenbruch zu erreichen, hat unser Ingenieurteam einen firmeneigenen, sequenziell zusammenklappbaren 2-Stufen-Kern entwickelt, der vollständig in die feste Hälfte der Form integriert ist.

    Mechanische Architektur:

    Der Mechanismus besteht aus einer zentralen kreuzförmigen Hauptwelle, vier präzise schrägen Führungsschienen und acht ineinandergreifenden Kernsegmenten, die den gesamten inneren Umfang bilden.

    Sequenzielle Kinematik mit doppelter Verzögerung:

    Zur Durchführung des zweistufigen Kollapses wird die feste Hälfte in eine ausgeklügelte Konstruktion aus beweglichen Platten unterteilt, bestehend aus der oberen Klemmplatte, drei beweglichen Platten (X1, X2, X3) und der Hohlraumplatte (A-Platte).

    1. Die X1-Platte ist mit der Hohlraumplatte verriegelt.
    2. Die zentrale Querwelle ist an der X2-Platte verankert.
    3. Die schrägen Führungsschienen sind auf der X3-Platte montiert.

    Der mechanische Ablauf wird streng durch zwei robuste Verzögerungsmechanismen gesteuert:

    • Phase 1 (Anfangskollaps): Beim Öffnen der Form bewegen sich die Kavitätsplatte, X1 und X2 gemeinsam als Einheit nach hinten und trennen sich von der Platte X3. Die schrägen Führungsschienen an X3 zwingen die erste Gruppe von Segmenten nach innen und schließen so den primären radialen Kollaps ab.
    • Phase 2 (Tiefer Kollaps): Sobald der erste Verzögerungshub erreicht ist, stoppt die Platte X2. Die Hohlraumplatte und X1 bewegen sich weiter. Die zentrale Querwelle (an X2 befestigt) greift nun in die verbleibenden Segmente ein und zieht sie in einen zweiten, tieferen Einwärtskollaps.

    Trennlinientrennung: Erst wenn alle 8 Segmente vollständig zurückgezogen sind und die tiefe O-Ring-Nut passiert haben, trennt sich die Haupttrennlinie (A/B-Platten).

     Sequenzielle Kinematik mit doppelter Verzögerung

    Technische Innovation II: Automatisches Abschrauben vor Ort

    Sobald die Nut des feststehenden O-Rings frei ist, muss die bewegliche Hälfte das Innengewinde am gegenüberliegenden Ende bearbeiten. Um die Zykluszeit zu optimieren und Gewindefresser zu vermeiden, haben wir ein automatisches In-situ-Dreh-Abschraubsystem implementiert.

    Anders als bei der herkömmlichen Methode, bei der sich der Gewindekern gleichzeitig dreht und zurückzieht, hält unsere Konstruktion den Gewindekern axial stationär:

    • Angetrieben von einem Hydraulikmotor rotiert der Gewindekern an Ort und Stelle (in-situ).
    • Die Drehkraft des Gewindes schiebt die geformte Kunststoffmutter nach vorne.
    • Dieser axiale Schub zwingt die B-Platte (Kernplatte) direkt dazu, sich synchron nach vorne zu bewegen und das Bauteil vom Kern abzulösen.

    Durch diesen integrierten „Dreh-und-Schiebe“-Auswurf entfällt die Notwendigkeit einer separaten axialen Hubmechanik in der beweglichen Hälfte, wodurch die mechanische Zykluszeit um bis zu 30 % reduziert wird.

    Automatisierungs- und Läufersystemkonfigurationen

    Diese nach US-Industriestandards für den unbeaufsichtigten Betrieb konstruierte 2-fach-Form verfügt über hocheffiziente Zuführ- und Auswurfsysteme:

    Von Unterwasser- zu Punktanguss: Die Form nutzt ein Kaltkanalsystem, das den Übergang von einem Unterwasseranguss zu einem Punktanguss direkt an der Formteiloberfläche ermöglicht. Beim Öffnen der Form trennt die Scherkraft den Anguss automatisch ab und trennt so den überschüssigen Anguss sauber vom Produkt.

    Abschluss

    Dieses Projekt ist ein Paradebeispiel für optimale Raumausnutzung im Werkzeugbau. Durch die Kombination eines zweistufigen, feststehenden, zusammenklappbaren Kerns mit einem beweglichen, selbstentriegelnden In-situ-Mechanismus konnte Spark Mould die extreme räumliche Beschränkung von 41 mm erfolgreich bewältigen.

    Diese kundenspezifische Werkzeuglösung ermöglichte unserem US-amerikanischen Kunden einen vollautomatisierten, gratfreien und ertragreichen Fertigungsprozess und bewies damit, dass selbst die widersprüchlichsten Geometrien von Hinterschnitten durch innovative Werkzeugkinematik gelöst werden können.

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